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Wie wir zu unserem Namen kamen

Warum heisst es eigentlich Bull Design?

Mein erster Hund war ein American Staffordshire Terrier, "bullige" Hunde haben mich schon immer interessiert und ihr Charakter faszinierte mich. Mein "Spike" war für mich persönlich der beste Hund der Welt, ein Seelenverwandter. Dieser einzigartige Character spiegelt sich in allen Bulldogs wieder. "Bullig" ist ein Ausdruck für besonders schöne, interessante, starke und einzigartige Dinge. Und deswegen Bull Design.

Mittlerweile lebt Spike seit fast 4 Jahren nicht mehr und mein Boerboel "Bakkies" hat seinen Platz eingenommen. Aber kein Hund wird je seine Lücke füllen können.

Update: Seit gut einem halben Jahr ist nun auch wieder ein Bulldog bei uns eingezogen. Sie hört auf den Namen EMMA und kommt von Stephan Lubs, Tiere in Not Dithmarschen.

Hier ein Text den ich für meine erste Homepage Bull and Terriers geschrieben habe. Die Domain habe ich abgegeben, leider ist dort nie wieder etwas Neues passiert. Vielleicht werde ich die Seite irgendwann wieder komplett online stellen. Bis dahin aber Auszüge aus dem Jahr 2000.

Viel Spaß beim lesen!

Meike Wollenweber

 


Wissenswertes

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Der alte englische Bulldog wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Durch Kreuzungen mit dem Terrier (Old English White Terrier oder auch Foxterrier) entstand der Half-and-Half (halb Bulldog, halb Terrier). Durch Selektierung später der Bull and Terrier. Dieser gelangte 1870 nach Amerika.

Züchter legten mehr Wert auf einen schwereren Hund (der allgemein besser für die Verteidigung von Haus und Hof gegen Eindinglinge gewappnet war). Diese Art von Bulldog nannten sie Yankee Terrier, Pit Bull Terrier oder auch American Pitbull Terrier.

1936 wurde die Rasse, die nun Staffordshire Terrier genannt wurde beim AKC (American Kennel Club) anerkannt. Der erste eingetragene Hund war "Framer´s Snuggle UP" eine Hündin von W.T. Brandon.

1936 erfolgte auch die Grüdung des STCA ("Staffordshire Terrier Club of America). Vizepräsident wurde übrigens Clifford Ormsby, besser bekannt unter seinem Zwingernamen "X-Pert". Der Club selbst wurde 1940 in den AKC aufgenommen. Erster Hund war die Hündin "Wheeler´s Black Dinah", erster Champion wurde 1937 der Rüde "Maher´s Captain D.".

Ihren endgültigen Namen erhielt die Rasse 1972 - American Staffordshire Terrier.imgproxy


Der American Pitbull Terrier wurde beim UKC (United Kennel Club) eingetragen. Es bestand damals noch die Möglichkeit seinen Hund beim AKC als American Staffordshire zu regiestrieren, aber auch beim UKC als American Pitbull Terrier. Dies nannte man Dual-registering. Das bekannteste Beispiel hierfür ist wohl "Pete the Pup" von den "Little Rascals". John Colby trug einen großen Teil dazu bei das der American Pitbull Terrier als eigenständige Rasse anerkannt wurde.

Es kämpften übrigens, nicht wie immer angenommen, alle Bulldogs in blutigen Hundekämpfen. Vielmehr waren sie als Allround Hunde der ersten Pioniere gefragt. Sie arbeiteten hart für ihr Brot (das sie sich häufig selber beschaffen mussten). Ob als Jagthunde, Farmhunde zum hüten und treiben der Herden, als Fährtenhunde und als Beschützer von Haus und Hof gegen jedweden Eindringling.

 Viele Bulldogs können grinsen. Besonders Pitbulls liegt diese Art der Kommunukation, daß sogenannte "Pitbull Grin". Hunde die dieses Grinsen beherrschen (sie ziehen die Leftzen hoch, zeigen die Zähne und wackeln dabei mit dem gesamten Körper) zeigen dieses Verhalten nur bei Menschen. Das hat Frau Feddersen-Petersen in wissenschaftlichen Studien bewiesen. Menschen denen dieses Verhalten nicht vertraut ist mag es befremdlich, ja sogar gefährlich vorkommen, es zeigt aber nur die starke Freude der Hunde.

Grade das alles macht diese Hunde so besonders - sie sind Multitalente. Egal welche Aufgabe ein Bulldog hat, egal welchen Sport man mit ihm treiben will, ein Bulldog ist für alles zu haben. Grade deswegen arbeiten auch so viele von ihnen als Rettungs- Such.- und Therapiehunde


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Geschichte des Bulldogs

Es gibt immer noch viele unterschiedliche Meinungen bezüglich der Abstammung der Bulldogs. Eins steht fest: Die Bulldogs und Mastiffs haben den Allaunt als Vorfahren. Der Begriff Mastiff beschrieb alle großen Hunde sowie den Bulldog. Das gleiche gilt für den Namen Bulldogge. Er beschrieb keine spezielle Rasse sondern Hunde die die meiste Zeit ihres Lebens in Ketten verbrachten ("bound in chains" / "bond in Chains"). Daher der frühere Name Bandogge oder Bondogge.



Früchzeitliche Beschreibung der Rasse:

Captain Thomas Brown beschrieb die Bulldogge 1829 so: " Sein Kopf ist breit, seine Nase kurz und er hat einen Vorbiss. Seine Augen sind abstehend. Seine Zähne sehen furcherregend aus obwohl diese Hunde immer zu grinsen scheinen und sehr ruhig wirken. Er ist er furchtloseste und krätigste aller Hunde.

Der Bulldog ist eine der ältesten Rassen Englands und von der Entstehungszeit ungefähr gleich mit dem Schäferhund und Greyhound. In vielen Gegenden Englands gibt es noch die Urform dieser Rasse. Die Menschen finden gefallen diese Rasse in Bullbaitings und Hundekämpfen einzusetzen. Aber es gibt nicht mehr so viele Bulldogs wie noch vor einigen Jahren weil diese Sportarten verboten werden sollen. Viele Bulldogs werden in andere Länder verkauft und für sie wurden enorme Preise bezahlt."

 

Ein berühmter Author der unter dem Namen "Stonehenge schrieb sagte über die Bulldogs:

"in brute courage and unerring tenacity of purpose he stands unrivalled among quadrupeds .I believe that every breed of dog possessed of very high courage owes it to a cross with the Bulldog. He is not only the most courageous dog, but the most courageous animal in the world."


Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden in England , vornehmlich im Black Country (den Midlands sowie Staffordshire) Bull and Terrier Schläge gezüchtet. Sie dienten den Mienenarbeitern als Haus und Hofhunde, wurden aber im damaligen tristen Alltag oft zu Kämpfen missbraucht. Diese nannte man "Bloodsport".

Stammhunde waren Terrier, die als besonders raubzeugscharf waren und Bulldogs die durch Hartnäckigkeit, Kraft, Ausdauer und Treue zu seinem Herren bekannt waren. Diese Verpaarungen führten zu einer fast eigenständigen Rasse, dem Bull and Terrier. Dem Bulldog haben wir die ausgesprochene Menschenfreundlichkeit und Menschenbezogenheit zu verdanken.

Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg 1865 wanderten viele Engländer aus um in den USA Arbeit zu finden. Viele nahmen ihre Hunde mit. Diese Hunde wurden als Haus.-, Hof.-, Familien.-, Wach.- und Farmhunde benötigt. Die Aussiedler fingen an den Bull and Terrier immer grösser zu züchten damit er auch Bären und anderen grossen Tieren gewappnet war.

Ihre Eigenschaften haben die Hunde bis heute nicht abgelegt. Durch die erschwerten Lebensumstände waren Bulldogs immer Schwerstarbeiter. Sie lebten in primitiven Verhältnissen und mussten sich oftmals ihren Lebensunterhalt selbst verdienen, bzw. erjagen oder erstehlen. Oftmals wurden Hunde verkauft und diese mussten sich sofort an die neuen Lebensumstände anpassen. Sie durften Fremden gegenüber niemals agressiv werden. Man sagt bis heute ein Bulldog ist kein guter Wachhund. Das stimmt. In vielen Zwingern werden andere Rassen als Wachhunde gehalten die die Bulldogs vor dem gestohlen werden

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bewahren sollen. Allerdings weiss ein Bulldog ganz genau wenn WIRKLICH Gefahr droht. Dann steht er wie jeder Hund seinem Besitzer zur Seite. Meist genügt aber schon der Anblick eines Bulldogs um Einbrecher oder Zwielichtige Gestalten fern zu halten.

Bulldogs sind echte Clowns. Ihr Mimik umfasst so viele Gesichtsausdrücke wie kaum ein anderer Hund bieten könnte. Sie lieben den Blickkontakt zum Besitzer, der sog. Pitbull Grin ist schon fast legendär. Bulldogs wollen gefallen, wollen immer der Liebling der Familie sein, das macht ihre Erziehung sehr einfach. Natürlich wissen Bulldogs sofort was sie sich herausnehmen können und was nicht, Konsequenz und Liebe sollten der alleinige Ratgeber sein.


Ein Bulldog der all diese Eigenschaften nicht erfüllt ist ein Produkt falscher Erziehung, falscher Sozialisation des falschen Züchters und des falschen Umgangs. Menschen die ein Statussymbol brauchen sollten nicht den Fehler machen einen Bulldog zu missbrauchen. Ein aggressiver Bulldog kann nur durch viel Schmerz, Verachtung und Leid zu diesem gemacht werden. Das Versagen des Menschen ist grade bei den Bulldogs sehr offensichtlich. Jeder Hundekenner und Freund sollte das erkennen und Verachtung dem Menschen geben, nicht dem geschundenen Hund.


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Bulldogs damals

 

Bulldogs kamen mit den ersten Siedlern nach Amerika. Die Hunde trugen einen großen Teil zur Besiedlung bei da sie den Pionieren bei der Jagt halfen und sie vor wilden Tieren und angreifenden Indianern und Plünderern schützten.

Der Amerikan Pitbull Terrier war einst der beliebteste Hund Amerikas. Im ersten Weltkrieg war der Pitbull Synonym für Amerika. Er verkörperte Mut, Kraft, Ausdauer und Loyalität. Deswegen wurde das Land in dem Poster von Wallace Robinson 1914 durch einen Pitbull dargestellt (Deutschland war übrigend ein Dackel).


In ganz England schulgen die Kirchturmglocken als Old Sal, eine Staffordshire Hündin endlich Welpen bekam, das ganze Land freute sich. Starb eine Bulldog Hündin bei der Geburt ihrer Welpen, wurden grade stillende Mütter Ammen der Welpen.

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Theodor Roosewelt besaß einen Pitbull Terrier der mit ihm im Weißen Haus lebte. Viele öffentliche Menschen besaßen Pitbulls.

 

Der Pitbull erfreute sich kurz vor und während des ersten Weltkrieges in den Vereinigten Staaten größten Respekts und Liebe, wurde als eine Art Nationalhund angesehen. Praktisch brachte jede Ausgabe des Magazins „Life“ Cartoons, häufig mit politischem oder wirtschaftlichem Hintergrund, auf denen Bull and Terrier Hauptakteure waren.


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"I am neutral but not afraid of any of them." Das ist das Motto des Pitbull Terriers während des Krieges und spiegelt die Rasse sehr gut wieder.

Während des Krieges wurde ein Pitbull namens „Stubby“ zum „Sergant“ ernannt, er wurde in vielen offiziellen Verlautbarungen erwähnt, man sah in ihm DEN herausragenden Hund. Er erhielt Auszeichnungen für seine Warnung vor einem Gegenangriff und dafür, daß er einen deutschen Spion in Chemin des Dames in Schach hielt bis die US Truppen kamen.

 Ende des Weltkrieges war der Pitbull in den USA ein äußerst populärer Hund. Man kannte ihn unter vielen verschiedenen Namen, je nachdem wofür er eingesetzt wurde und in welchem Teil des Landes er lebte. Amerikaner die diese Hunde als Familienhunde, Wachhunde und als Farmhunde hielten, wussten nicht viel von den Hundekämpfen.

   Dieser Text stammt von meiner ersten Homepage Bullandterriers und unterliegt meinem Copyright

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